Erziehung und Umgang
Auch Bernhardiner-Welpen sind sehr gutmütige Tiere. Dementsprechend sollte man auch bei ihrer Erziehung sehr gutmütig und geduldig sein. Bernhardiner gehen grundsätzlich immer mit gutem Willen an die ihnen gestellten Aufgaben heran.
Natürlich sind aber auch junge Bernhardiner, wie alle jungen Lebewesen, recht übermütig – auch wenn das nicht böse gemeint ist. Wichtig ist daher auch, ihnen klare Grenzen zu setzen, wenn sie jung sind. So sollte man z.B. schon dem jungen Hund beibringen, nicht an der Leine zu zerren, wenn er geführt wird. Ein ausgewachsener Bernhardiner mit 90 kg könnte sonst schon einmal mit seinem Herren Gassi gehen – und nicht umgekehrt.
Wie schon angesprochen können Bernhardiner durchaus dickköpfig sein, doch durch Geduld und Herzlichkeit gepaart mit Konsequenz kann man sie normalerweise sehr gut erziehen. Wichtig für einen Bernhardiner ist es, dass er genügend Auslauf bekommt. Ein Haus mit Garten ist dafür natürlich sehr vorteilhaft.
Der Bernhardiner ist zwar grundsätzlich als Ersthund geeignet, jedoch nicht die 1. Wahl dafür. Denn trotz seiner Gutmütigkeit muss man einige Punkte bei der Erziehung beachten, welche für einen Hunde-Neuling oft schwierig umzusetzen sind.